Immobilienverband IVD West

Podcast: Wie Immobiliendienstleister mit Verbraucherbeschwerden umgehen

„Der Verwalter unserer WEG ist telefonisch nie erreichbar!“; „Schon fünf Wochen lang hat der Makler unser Reihenhaus in der Vermarktung, ohne Erfolg bisher. Er kümmert sich nicht richtig.“; „Ich konnte den verlangten Kaufpreis zahlen, hatte auch Unterlagen von der Bank, kam aber nicht zum Zuge. Das ist Diskriminierung!“ - solche und ähnliche Beschwerden und Vorwürfe von Verbrauchern erreichen Immobilienmakler und -verwalter und auch den IVD West als Berufsverband in schöner Regelmäßigkeit. „Der Makler macht nicht genug für seine viel zu hohe Provision“ ist ein Klassiker unter den meist ungerechtfertigten Anwürfen an Immobilienvermittler. Doch wie sollte idealerweise mit solchen negativen Feedbacks im Berufsalltag umgegangen werden? Was ist die richtige Strategie der Konfliktbewältigung? Und wie verhält sich der IVD in solchen Fällen?

„Beschwerden sind in der Regel das Ergebnis gestörter Kommunikation. Als eine Folge dieser Störung suchen Menschen eine Möglichkeit, ihre Unzufriedenheit und ihren Groll zu kanalisieren. Im Fall von Beschwerden über Makler, Verwalter und Sachverständige rufen Verbraucher also entweder beim Dienstleister direkt an oder beim IVD. Oft geschieht dies stark emotionalisiert.“ Zu dieser Analyse gelangen Stephanie Schäfer, Sachverständige aus Rheinbach und Vorsitzende des Fachausschusses für Immobiliensachverständige im IVD West, und Joerg Utecht, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbands, in der aktuellen Folge des Podcasts „Traumhäuser und Bruchbuden“. Zusammen mit ihrem Gast, dem Immobilienmakler Martin Kausch, erörtern sie intensiv das heikle und komplexe Thema und geben einige hilfreiche Hinweise. Diese folgen weitestgehend der Empfehlung: „Sich stets und grundsätzlich um gute Kommunikation bemühen, um erst gar keine Konflikte entstehen zu lassen.“